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Vom Aussterben bedroht? - Wie Medienhäuser von Start-ups profitieren

Medienkonsumenten sind anspruchsvoll: Hochwertige Inhalte soll es kostenlos geben, individuell zugeschnitten, abrufbar zu beliebigen Zeitpunkten. Vor allem die Dickschiffe der Medienbranche erwiesen sich bislang als zu schwerfällig, um diese Bedürfnisse zu bedienen. Die Nutzergruppen überaltern, Auflagen oder Einschaltquoten sinken, die Werbeeinnahmen sind rückläufig, und meist fehlen Lösungskonzepte. Nur wenige etablierte Medienhäuser rüsten sich für die Zukunft, spannende Ideen werden vor allem von Newcomern entwickelt.

Medienkonvergenz als Chance
Verbraucher scheinen auf ein goldenes Zeitalter zuzusteuern – nie war es für sie so leicht wie heute, sich aktuell und kostengünstig aus Medien zu informieren oder sich mit deren Inhalten versorgen zu lassen. Wesentlich Anteil an dieser Entwicklung tragen vor allem das Internet und Mobiltelefone. Vor allem Smartphones als Flaggschiffe zeigen, was Medienkonvergenz im Alltag bedeutet: Sie spielen Musik und Videos ab, nehmen Bilder in hoher Qualität auf und ermöglichen den mobilen Internetzugang. „Man kann auf einem Gerät alles bedienen, das Nebeneinander löst sich auf“, fasst Mark Miller, Geschäftsführer der Corporate Finance-Beratung CatCap, zusammen. Gerade unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen wie momentan sei dies ein Vorteil, da Verbraucher Kosten für bisher getrennt voneinander existierende Apparate und Anschlüsse einsparen. Auch auf anderen Feldern wachsen Einzelmedien in Bezug auf wirtschaftliche, technische oder inhaltliche Aspekte zusammen: Webradios dudeln individuelle Wunschlisten, das Handy ersetzt das Kleingeld, TV-Programme werden zeitversetzt über Internetleitungen abgerufen. Mit dem Verschmelzen der Geräte haben sich auch der Zugang zu den Medieninhalten sowie die Bedeutung der einzelnen Medienakteure gewandelt. Lange Zeit lukrative Geschäftsmodelle entwickeln sich zu Ladenhütern, und fast alle alteingesessenen Produzenten von Inhalten verharren bis heute in Schreckstarre. Während sich Private Equity-Investoren bei ihren wenigen Investments in diesem Sektor vorrangig die Finger verbrannt haben, trumpfen kreative Start-ups und VC-Häuser mit frischen Ideen auf.

 

...den vollständigen Artikel finden Sie im VentureCapital Magazin >

 

 

 


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